Hochsensibilität

 

Hochsensibilität (HSP), Hochsensivität und hochsensible Persönlichkeit

​Auch unterstütze ich gerne hochsensible als auch hochsensitive Menschen

mit all ihren diesbezüglichen Qualitäten als auch herausfordernden Themen

in Ihrem Sein im Leben. Dabei geht es darum, höhere Dimensionen des

Herzens und Fühlens weiter zu entfalten und gleichzeitig mit verfeinerten

Wahrnehmungssystemen gut und erfolgreich im Leben zu stehen. Es ist mir ein Anliegen, Menschen dabei

zu unterstützen, Qualitäten und Erfahrungen wahrzunehmen, die sich auf tieferer Seelen- und Erfahrungs-

ebene befinden.

     Fragst Du Dich, ob Du hochsensibel bist oder weißt schon lange,dass Du,

hochsensibel und / oder hochsensitiv bist?

      Oder interessierst Du Dich weitreichender dafür, was Hochsensibilität

eigentlich ist, für den Unterschied zwischen Hochsensibilität und Hochsensitivität?

      Möchtest Du mehr erfahren über Hochsensibilität in der Forschung oder suchst Du Unterstützung bezüglich Deinen individuellen besonderen Stärken, Deiner Feinsinnigkeit oder auch bezüglich adäquater Abgrenzungsfähigkeit?

      Oder ist es Dein Wunsch, Deine Gabe zu verfeinern,- um damit zu arbeiten und noch besser Menschen als Coach, Therapeut/ in, Heilpraktiker/in oder Heiler/ in  zu unterstützen?

 

Hochsensibilität - Hochsensivität was ist das genau?

Die amerikanischen Psychologin Elaine Aron prägte den Begriff Hochsensibilität vor 25 Jahren und beschreibt keinerlei Krankheit, sondern eine angeborene, genetisch bedingte Besonderheit der Reizverarbeitung im Nervensystem, durch die mehr Reize und Informationen aufgenommen werden.

Allerdings ist die Forschung rund um das Thema Hochsensibilität mittlerweile soweit, dass davon ausgegangen wird, dass ein kleinerer Teil der hochsensiblen Menschen   ( HSP= high sensitiv person) diese im Laufe des Lebens durch Traumata und Dauerstress erworben hat. Hochsensibilität gilt als eine schöne Charaktereigenschaft, die man nicht ablegen, jedoch sehr wohl positiv einsetzen kann. Von Hochsensibilität betroffen sind geschätzt 10- 20 Prozent der Bevölkerung,- es gibt dabei unterschiedliche Ausprägungen und Tiefengrade.

Viele Experten verwenden die Begriffe Hochsensitivität, als auch Hochsensibilität synonym und weisen nicht auf die Unterscheidung hin. Der Grund dafür ist die Herkunft des Begriffes aus der englischen Sprache von Elaine Aron: „High Sensitive  Person“ wurde zunächst übersetzt mit „ hochsensible Person und nicht differenziert als zwei unterschiedlich vorkommende Phänomene, die manchmal, jedoch nicht obligatorisch, zusammen bei Menschen, vorkommen.

Wer hochsensibel ist, verfügt über sehr viel feiner ausgeprägte fünf körperliche Sinne als andere. Er oder sie fühlt, hört, sieht, schmeckt und riecht stärker und differenzierter,- die Empfindungsfähigkeit der einzelnen Sinne ist meistens unterschiedlich ausgeprägt. Diese feinen, nicht abstellbaren Wahrnehmungsantennen, führen leicht zu Reizüberflutung. Hochsensible sind „zartbesaitet“ und nehmen mehr Reize aus der Umwelt auf und diese viel intensiver wahr.

Gleichzeitig sind hochsensible Menschen durch die sehr hohe Empfindungsfähigkeit und detailreiche Wahrnehmung in der Lage, viel facettenreicher und intensiver Informationen in Form von optischen Eindrücken, Berührungen und Stimmungen, Klängen sowie Geschmäckern und Gerüchen wahrzunehmen. Sie sind meistens ausgeprägt empathisch, ihre Saiten schwingen leichter und sie können sich leicht in Andere hineinversetzen.

Menschen, bei denen die Gabe der Hochsensitivität angelegt ist, müssen nicht gleichzeitig unbedingt über diese Schärfung der fünf physischen Sinne und nicht über diese Form der Empfindsamkeit verfügen.

Stattdessen hat ein hochsensitiver Mensch, einen „sechsten“ oder „siebten“ Sinn. Hochsensitiv sind das, was man „hellfühlig“, „hellsichtig“, „ hellhörig“ nennt. Hochsensitive Menschen wissen oft, ohne zu wissen, sind regelrecht medial, haben manchmal auch Ahnungen, Visionen oder  Empfindungen aus der „nicht-alltäglichen Wirklichkeit“. Hochsensitive Menschen haben aufgrund dessen meistens ein sehr ausgeprägtes Interesse an Spiritualität.

Hochsensitivität und Hochsensibilität treten gemeinsam auf, aber nicht immer. Es gibt Hochsensible ohne diese besonderen  Wahrnehmungen und es gibt Hochsensitive, deren alltägliche Sinne durchschnittlich ausgeprägt sind.

An dieser Stelle widme ich mich nun ausschließlich weiter dem Phänomen der Hochsensibilität.

In meiner heilerischen Arbeit als Heilpraktikerin bin ich, auch aufgrund der eigenen Hochsensibilität darauf spezialisiert mit unterschiedlichen, individuellen Angeboten,- meine Hochsensitivität unterstützt mich in der Arbeit mit Menschen sehr.  Weiteres Informatives und Inspirierendes  findet sich hier u.a.beim folgenden Blog für Hochsensibilität: www.hochsensibilitaet-netzwerk.com

 

Wie kann ich Symptome der Hochsensibilität erkennen?

 

Findest Du Geräusche, Gerüche oder helles Licht oft als störend oder gar unerträglich?

 

Weißt  Du schnell, wie sich andere Menschen fühlen, wenn Du sie triffst und kannst Dich leicht in sie hineinfühlen ?

 

Fühlst Du Dich häufig mit Menschen und in Situationen erschöpft und angestrengt?

 

Ist die Harmonie Dir ausgesprochen wichtig und vermeidest Du deshalb auch Konflikte?

 

Fühlst Du Dich im Großstadtrummel oder Menschenmengen schnell ausgelaugt und überfordert?

 

Leidest Du unter Heuschnupfen oder Allergien und reagierst stark  auf Reize Deiner Umwelt?

 

Hast Du ausgeprägte kreative Potentiale oder arbeitest künstlerisch?

 

Kannst Du gut zuhören oder arbeitest beruflich therapeutisch oder mit Menschen?

 

Hast Du eine gute, vertrauenswürdige Intuition?     

 

Nimmst Du Schmerzen sehr stark wahr?

 

Bist Du sehr schreckhaft?

 

Wenn Du bereits auf diese wenigen Fragen öfter mit Ja antworten würdest, ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass Du eine hochsensible Person bist. Nicht alle Symptome treffen bei der Hochsensibilität immer gleichermaßen zu und sind natürlich, individuell unterschiedlich ausgeprägt.

Umgang und Unterstützung bezüglich der Gabe und den besonderen Fähigkeiten der Hochsensibilität

Auch Du kannst lernen, Deine Gabe und die damit verbundene feine Empfindsamkeit bei Dir als Kostbarkeit anzunehmen und Dich damit wohl zufühlen und Dich mit dieser Besonderheit wertzuschätzen.

Unterstützend sind z. B. individuelle ressourcenorientierte Gespräche, feinstoffliche naturheilkundliche Methoden, als auch psychologische und energetische Techniken zur Stärkung und Abgrenzung. Es ist erlernbar,- gut bei sich und in sich Selbst verankert zu sein und gleichzeitig die umgebenden  Mitmenschen und die Umgebung differenziert wahrzunehmen. Es macht Freude,-  sich mit der Hochsensibilität zu entwickeln und auch kreativ mit der Vielzahl an hohen Stressfaktoren im Außen und mit sich selbst noch besser umzugehen.

Es zeigt sich immer wieder, dass das „ Ja“ zu Dir Selbst und die wirklich tiefe Annahme von Dir mit Deiner Andersartigkeit und den damit verbundenen Herausforderungen der erste Schritt in die richtige Richtung ist.

Generell fördern Meditation, entspannendes Yin- Yoga, sanfte Heilmethoden in Form von Homöopathie ( besonders z.B.  Placenta und Muttermilch als nährende homöopathische Mittel ) , nervenstärkende Naturheilpräparate, Blüten- und Edelsteinessenzen, energetische Techniken als auch angenehmes Berührtwerden in Form von  Massagen mit duftenden Ölen in der Regel positiv das Wohlbefinden. Auch die Entfaltung und der Ausdruck  Deiner künstlerischen Potentiale, als auch das wirkliche Nutzen und Entfaltung Deiner Gabe für Dich und Andere in privater und beruflicher Hinsucht sind sehr hilfreich. Ein gutes Kollektiv z.B. in Form von Gruppen und Blogs sowie bereichernde  Gespräche mit anderen Hochsensiblen fördern auch die individuelle eigene Entwicklung der Hochsensibilität.

Auf meiner Internetseite findest Du meine eigenen, individuellen Angebote aus meiner langjährigen Erfahrung in meiner Praxis  dazu:

Auch wenn Hochsensibilität keine Krankheit ist, gibt es ein spezielles Angebot für Hochsensible, die sich in einem geschützten Rahmen einer Klinik damit intensiver auseinandersetzen möchten mit einem guten Ansatz von der Klinik Heiligenfeld:  www.heiligenfeld.de/behandlung/psychosomatik/hochsensibilitat/

 

Hochsensibilität in der Forschung

Die Psychologin Elaine Aron, die die Begrifflichkeit der Hochsensibilität geprägt hat, legte folgende Kriterien als Indikatoren für die Ausprägung von Hochsensibilität fest:

  • D - Depth of Processing (Verarbeitungstiefe von Informationen)

  • O - Easily Overstimulated (Schnelleres Erreichen der persönlichen Reizschwelle)

  • E - Emotional Reactivity and High Empathy (Emotionale Berührbarkeit)

  • S - Sensitivity to Subtle Stimuli (Bewusstsein und Wahrnehmung von Feinheiten)

Mehrere Forschungsgruppen stellten fest, dass die Entwicklung von hochsensiblen Kindern viel stärker (positiv wie negativ) von Faktoren wie Familiensituation, Erziehung und Umfeld abhängt. Das bedeutet, dass Hochsensible, die unter ungünstigen Bedingungen aufwachsen, ein höheres Risiko für psychische Krankheiten bergen. Dagegen entwickeln sich hochsensible Kinder, die ein positives und unterstützendes soziales Umfeld haben, überdurchschnittlich gut.

Ihre persönliche These, dass über 20 Prozent der Menschen hochsensibel seien, ist auch heute noch umstritten – sowohl auf wissenschaftlichem als auch auf therapeutischem Gebiet.

Elaine Aron konnte zeigen, dass sich die Charaktereigenschaft Hochsensibilität eindeutig von Schüchternheit und Introversion unterscheidet (etwa 30% der Hochsensiblen sind extrovertiert!). Wenn eine hochsensible Person allerdings eine schwierige Kindheit durchlebt hatte, wurde häufiger eine Neigung zu Depressionen und Introvertiertheit beobachtet.

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